Kategorie: Pressemitteilung

Open Access ProfilPass

Pressemitteilung
Deutsches Institut für Erwachsenenbildung

DER NEUE PROFILPASS: OPEN ACCESS UND DIGITAL NUTZBAR

Der ProfilPASS, seit über 10 Jahren ein bewährtes Instrument, um verborgene Kompetenzen sichtbar zu machen, ist grundlegend überarbeitet worden.

Bonn, 18. Oktober 2016. Der ProfilPASS unterstützt Menschen, die ihre Kompetenzen systematisch ermitteln und sichtbar machen wollen. Dabei sind Erfahrungen aus Familie, Freizeit und Ehrenamt genauso wichtig wie der berufliche Werdegang: Das Ergebnis ist ein ganz persönliches Kompetenzprofil. Nun hat das DIE den ProfilPASS in neuen Formaten herausgebracht. Auch die Websites www.profilpass.de und www.profilpass-fuer-junge-menschen.de glänzen in einem neuen, frischen Design.

Der ProfilPASS und der „ProfilPASS für junge Menschen“ stehen in neuen Formaten zur Verfügung. Nutzer/innen, Beratende und ProfilPASS-Interessierte können sie kostenfrei von den ProfilPASS-Websites herunterladen und haben neuerdings die Möglichkeit, einen barrierefreien ProfilPASS digital auszufüllen. Statt der ProfilPASS-Ordner können ProfilPASS-Workbooks beim W. Bertelsmann Verlag erworben werden.

Um zukünftig mehr Erkenntnisse über Nutzerinnen und Nutzer und die Einsatzfelder des ProfilPASS zu gewinnen, wurde eine dauerhafte Online-Umfrage eingerichtet. Zudem wurde der ProfilPASS (für Erwachsene) inhaltlich überarbeitet. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören die Schärfung des Kompetenzverständnisses und eine größere Offenheit für unterschiedliche Zielgruppen. Zielgruppenspezifische Beispiele, die auf den Internetseiten zur Verfügung stehen, unterstützen den Einsatz für verschiedene Nutzergruppen (Arbeitssuchende, Studierende, Migrantinnen und Migranten etc.).

Auch die ProfilPASS-Website wurde modernisiert und erleichtert durch eine konsequent vertikale Navigation die Orientierung. Neu sind ein offener Downloadbereich für alle Nutzer/innen sowie ein interner Bereich für zertifizierte ProfilPASS-Berater/innen mit Zusatzmaterialien für den Einsatz in der Beratung.

Die neuen Internetseiten und überarbeiteten Profilpässe finden Sie unter www.profilpass.de und www.profilpass-fuer-junge-menschen.de .

ProfilPASS – Weiterbildungspass mit Zertifizierung informellen Lernens

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Haferburg, Susanne

Hülsmann, Katrin

Quelle: DIE

Die DIDACTA 2016

Pressemitteilung
Deutsches Institut für Erwachsenenbildung

DAS DIE AUF DER DIDACTA – DIE BILDUNGSMESSE 2016

Bonn, 25.01.2016. Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung wird sich auf Europas größter und wich-tigster Bildungsmesse, der didacta in Köln, präsentieren. Besuchen Sie uns vom 16. bis zum 20. Februar 2016 an unserem Stand und lassen Sie sich über neue Trends und Projekte der Erwachsenenbildung in-formieren.

Sie finden den Stand des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung in der Halle 9 (Stand B-059). Wis-senschaftlerinnen und Wissenschaftler des DIE stellen Ihnen gerne unsere aktuellen Projekte, Forschungs-schwerpunkte und Publikationen vor. Ebenfalls dabei: das Team von wb-web, dem neuen Informations- und Vernetzungsportal für Lehrende in der Erwachsenen- und Weiterbildung, das seit Dezember 2015 online ist (www.wb-web.de).

Zudem bieten wir an jedem Messetag Vorträge bzw. einen Workshop im Rahmenprogramm der didacta an:

Dienstag, 16. Februar, 14 Uhr:
Die DIE-Bibliothek für Erwachsenenbildung – Informationsort, Arbeitsort, Lernort
(Maria Heldt, Katharina Mühlens, Konferenzraum H)

Mittwoch, 17. Februar, 12 Uhr:
wb-web: Einfach gute Weiterbildung – Ein Online-Portal zur Stärkung der Professionalität von Lehrenden in der Erwachsenen- und Weiterbildung
(Regina Kahle, Konferenzraum H)

Donnerstag, 18. Februar, 12 Uhr:
Kompetenzen von Weiterbildnern anerkennen – Das Projekt GRETA sorgt für eine neue Dynamik in der Professionalitätsentwicklung
(Brigitte Bosche, Konferenzraum G)

Freitag: 19. Februar, 12 Uhr:
Workshop „Kompetenzen erkennen – Übergänge gestalten“. Ein Einblick in die Arbeit mit dem ProfilPASS, einem Instrument zur Kompetenzfeststellung, und seinem Einsatz in der Schule und im schulischen Ganztag
(Katrin Hülsmann, Renate Söffing, Konferenzraum H, Anmeldung unter profilpass@die-bonn.de; max. 20 Personen)

Samstag, 20. Februar, 12 Uhr:
Fallbasierte kollegiale Beratung – Impluse für die Gestaltung von online-gestützten Communities of Practice
(Sabine Schöb, Konferenzraum G)

Alle Veranstaltungen finden im Congress Centrum Nord statt.
didacta – die Bildungsmesse

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Behr, Sarah

Beyer-Paulick, Beate

Quelle: DIE

Inklusion, Kompetenzen und das Personal in der Weiterbildung

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Deutsches Institut für Erwachsenenbildung

INKLUSION, KOMPETENZEN UND DAS PERSONAL IN DER WEITERBILDUNG – DIE FOKUSSIERT AUF DER DIDACTA DREI KERNTHEMEN DER ERWACHSENENBILDUNG

Bonn, 13.3.2014. Am Messestand und im Rahmen von Veranstaltungen rückt das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE) auf der didacta vor allem drei zentrale Themen der Weiterbildung ins Zentrum der Aufmerksamkeit: Es thematisiert die inklusive Erwachsenenpädagogik, damit Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen erfolgreich miteinander lernen können, und die Ermittlung von Kompetenzen mit Hilfe des ProfilPASS. Außerdem stellt es die in der Erwachsenenbildung Tätigen in den Fokus, fragt nach den Konditionen der Arbeit und zeigt Wege zur Förderung professionellen Handelns der Weiterbildner.

Im Kontext der schulischen Bildung ist Inklusion als Ansatz zum Umgang mit Vielfalt und Heterogenität etabliert. Neu jedoch ist die Forderung, auch die Angebote in der Erwachsenenbildung inklusiv zu gestalten. Wie das aussehen kann und welche Voraussetzungen für eine inklusive Erwachsenenbildung geschaffen werden müssen, erörtern Experten im Rahmen einer vom W. Bertelsmann Verlag (wbv) initiierten Podiumsdiskussion am 26.3.2014. Für das DIE nimmt Dr. Marion Fleige an der Diskussion teil.

Das Personal in der Weiterbildung wird aus zwei Perspektiven beleuchtet: Im Rahmen eines Vortrags werden erste Ergebnisse des wb-personalmonitor vorgestellt. Das vom BMBF geförderte Forschungsprojekt soll u.a. die Arbeitsbedingungen und Qualifikationen der in der Weiterbildung Tätigen untersuchen und die Arbeitszufriedenheit ermitteln. Durchgeführt wird die Befragung vom DIE, dem Bundesinstitut für Berufsbildung und der Universität Duisburg-Essen. Prof. Dr. Ines Langemeyer (Universität Tübingen) und Stefanie Jütten (DIE) stellen am 25.3.2014 erste Ergebnisse vor.

Die Förderung professioneller Handlungskompetenzen des pädagogischen Personals in Schule, Hochschule und Erwachsenenbildung ist das Ziel des Online-Fall-Laboratoriums. Es wurde von der Universität Tübingen entwickelt und wird vom DIE weitergeführt. Im Rahmen eines Workshops am 28.3.2014 stellen Sabine Digel (Universität Tübingen) und Dr. Annika Goeze (DIE) die Online-Plattform als neuen Weg zur Kompetenzentwicklung anhand von Video-Sequenzen vor.

Die Möglichkeiten zur Kompetenzermittlung bei jungen Menschen steht im Zentrum des wbv-Workshops, den Katrin Hülsmann (DIE) leitet. Sie präsentiert den „ProfilPASS für junge Menschen“ und erläutert, wie er bei der Berufswahlorientierung in Schule und Ganztag eingesetzt werden kann. Der Workshop findet am 29.3.2014 statt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung unter profilpass@wbv.de gebeten.

Während der gesamten Dauer der didacta – vom 25. bis zum 29. März 2014 – informieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des DIE am Messestand in Halle 6, Stand D 70 über Themen der Erwachsenenbildung.

Ein Programm mit Detailangaben zu den Veranstaltungen finden Sie im Anhang und auf der Website des DIE www.die-bonn.de.

Programm

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Behr, Sarah

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Kompetenzen anerkennen – eine gesellschaftliche Herausforderung

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Deutsches Institut für Erwachsenenbildung

KOMPETENZEN ANERKENNEN – EINE GESELLSCHAFTLICHE HERAUSFORDERUNG

16. DIE Forum Weiterbildung

Bonn, 5.12.2013. Das DIE Forum Weiterbildung des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen (DIE) am 2. und 3. Dezember 2013 stand unter der Überschrift „Kompetenzorientierung in der Weiterbildung – Erfahrungen, Positionen und Herausforderungen“. Damit griff das DIE zwei Themen auf, die in den letzten Jahren durch die europäische Bildungspolitik an alle EU Mitgliedsländer herangetragen wurden: die Schaffung nationaler Kompetenzrahmen und die Validierung von non-formal und informell erworbenen Kompetenzen. Der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) und seine Konsequenzen für die Weiterbildung sowie Verfahren zur Anerkennung von non-formal erworbenen Kompetenzen standen damit im Fokus. Abschließend wurde hervorgehoben, dass für die Anerkennung von Kompetenzen in der Gesellschaft mehr Akzeptanz geschaffen werden müsse. Zudem sollten die Anerkennungsverfahren nicht anspruchsvoller sein als die, die im formalen System Anwendung finden.

In sieben Arbeitsgruppen stellten Vertreterinnen und Vertreter aus Hochschule, beruflicher Bildung und Erwachsenenbildung Projekte und Praxen zur Umsetzung einer kompetenzorientierten Programmplanung und zur Anrechnung oder Anerkennung von non-formal und informell erworbenen Kompetenzen zur Diskussion. Damit bot sich den 150 Teilnehmenden die Chance, gemeinsame Themen bildungsbereichsübergreifend zu erörtern. Die nationalen und internationalen Beiträge machten deutlich, wie vielfältig sich Kompetenzen definieren lassen. Dabei wurde positiv hervorgehoben, dass alle eingenommenen Perspektiven die Handlungsfähigkeit von Individuen in den Mittelpunkt stellen.

Eine Expertenrunde diskutierte die Frage, ob die Weiterbildung ihre Angebote zukünftig in die Stufen des DQR einpassen sollte und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind. Eine solche „Einlevelung“ müsse nach abgesicherten Qualitätsstandards erfolgen, die aktuell noch nicht vorlägen. Einigkeit herrschte darüber, dass ein solcher Prozess sehr aufwändig sei und nur für ausgewählte, arbeitsmarktrelevante Kurse für die Lernenden von Nutzen sein könne.

Im Hinblick auf die Entwicklung eines kohärenten Systems zur Anerkennung von Kompetenzen steht Deutschland noch ganz am Anfang. Möglicherweise könnte der ProfilPASS als Instrument der Kompetenzfeststellung in einen solchen Prozess vorgeschaltet bzw. mit anderen Tools verknüpft werden, damit die selbst zugeschriebenen Kompetenzen auch überprüfbar gemacht werden können.

Vorbildcharakter für Deutschland könnte das AdA-Baukastensystem besitzen, ein in der Schweiz bereits seit Jahren erfolgreich praktiziertes System. Es ermöglicht Lehrenden der Erwachsenenbildung, sich ihre non-formal und informell erworbenen Kompetenzen mit einem Zertifikat anerkennen zu lassen. Hierzu wird das DIE im nächsten Jahr konkrete Schritte unternehmen.
Die Präsentationen der Beiträge können Sie in den nächsten Tagen auf der Webseite des DIE abrufen.

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Bosche, Brigitte

Lencer, Stefanie

Quelle: DIE

Stärken kennen – Stärken nutzen!

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Deutsches Institut für Erwachsenenbildung

STÄRKEN KENNEN – STÄRKEN NUTZEN!

DIE präsentiert ProfilPASS auf dem Lernfest in Bonn

Bonn, 2.9.2013. Was kann ich gut? Was mache ich gerne? Wo liegen meine Interessen? Jugendliche, aber auch Erwachsene sollten vor allem in Übergangssituationen wissen, worin ihre Stärken liegen. Der ProfilPASS hilft ihnen, ihre Kompetenzen zu ermitteln und zu dokumentieren. Kennen lernen können Interessierte den ProfilPASS am 6.9.2013 auf dem Lernfest in Bonn, wo er vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE) präsentiert wird.

Der ProfilPASS nimmt vor allem informell erworbene Kompetenzen, d.h. diejenigen Fähigkeiten und Stärken in den Blick, die durch Aktivitäten in der Familie, in der Freizeit oder durch Tätigkeiten im Ehrenamt erworben wurden. Diese Fähigkeiten und Fertigkeiten werden in Schulzeugnissen nicht sichtbar. Das Wissen um diese Kompetenzen ist aber eine wichtige Hilfe für Jugendliche bei ihrer ersten Berufswahl und auch für Erwachsene in Prozessen beruflicher Neuorientierung, z.B. bei Existenzgründungen oder der Vorbereitung des Ruhestands.

Mehr als 140.000 Menschen haben seit der Einführung des ProfilPASS mit diesem Instrument ihr persönliches Kompetenzprofil erstellt.

Wer den ProfilPASS kennen lernen möchte, kann sich am 6.9.2013 auf dem Lernfest in Bonn beraten lassen. Von 12.00 bis 18.00 Uhr stellen die Mitarbeiterinnen des DIE und erfahrene ProfilPASS-Beratende das Instrument zur Kompetenzfeststellung auf dem Bonner Münsterplatz vor.

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Hülsmann, Katrin

Haferburg, Susanne

Quelle: DIE

Das DIE auf der didacta: Lehren und Lernen ein Leben lang

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Deutsches Institut für Erwachsenenbildung

KOMPETENZEN ANERKENNEN – EINE GESELLSCHAFTLICHE HERAUSFORDERUNG
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Deutsches Institut für Erwachsenenbildung

DAS DIE AUF DER DIDACTA: LEHREN UND LERNEN EIN LEBEN LANG

Bonn, 5.2.2013. Erwachsenenbildung als Beruf, Lebenslanges Lernen, Alphabetisierung oder die Kompetenzermittlung – dies sind einige der Themen, über die das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen (DIE) auf der didacta in Köln informiert. Am Messestand stellen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Arbeit des DIE vor und stehen für Gespräche zur Verfügung. In Vorträgen zu ausgewählten Themen geben sie Einblicke in jüngste Entwicklungen der Forschung.

Am Messestand in der Halle zur Weiterbildung (Halle 5.2) vermittelt das DIE einen Überblick über sein Arbeitsgebiet. Im Zentrum stehen dabei:

– Professionalisierung in der Lehre: Didaktik der Erwachsenenbildung, Lehr-Lernarrangements, Zertifizierung
– Inklusion: Einsatz von neuen Medien zur Alphabetisierung und Grundbildung – das Lernspiel Winterfest
– Kompetenzermittlung: der ProfilPASS
– Daten und Fakten zur Weiterbildung
– die Publikationen des DIE, wie z. B. Perspektive Praxis, Theorie und Praxis der Erwachsenenbildung, Studientexte für die Erwachsenenbildung
– das Online-Fall-Laboratorium zur Entwicklung der Reflexions- und Diagnosekompetenz von angehenden und von erfahrenen Lehrkräften, Trainern und Beratern.

Das DIE beteiligt sich zudem mit fünf Vorträgen an dem Rahmenprogramm der didacta:

Sabine Digel: Das Online-Fall-Laboratorium – Eine Onlineplattform für Bildung und Forschung in der Erwachsenenbildung, Hochschule und Schule (21.2.2013, 13.00-13.45 Uhr, Konferenzraum E, Congress Centrum Nord)

Ewelina Mania: Nicht(-Teilnahme) an Weiterbildung sog. bildungsferner Gruppen (21.2.2013, 14.00-14.45 Uhr, Konferenzraum B, Congress Centrum Nord)

Matthias Alke: Zur Nachhaltigkeit verdammt?! Entwicklungsperspektiven von Kooperationen und Netzwerken im Bildungsbereich (22.2.2013, 13.00-13.45 Uhr, Konferenzraum B, Congress Centrum Nord)

Dr. Jens Friebe / Christina Weiß: Kompetenzen im höheren Lebensalter – Erkenntnisse zu den Alltagsfertigkeiten älterer Erwachsener (22.2.2013, 14.00-14.45 Uhr, Konferenzraum B, Congress Centrum Nord)

Katrin Hülsmann: Was kann ich? Worin bin ich gut? Was interessiert mich? (23.2.2013, 13.00-13.30 Uhr, Forum E-Learning, Halle 5/B-031)

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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Steinbach, Marion, Dr.

Quelle: DIE

Fachtagung zur Berufsorientierung

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Deutsches Institut für Erwachsenenbildung

FACHTAGUNG ZUR BERUFSORIENTIERUNG IN BONN PROFILPASS FÜR JUNGE MENSCHEN UND BERUFSWAHLPASS – ZWEI, DIE SICH ERGÄNZEN

Bonn, 28.8.2012. Wie können Schulen den ProfilPASS für junge Menschen und den Berufswahlpass im Rahmen ihrer Berufsorientierung erfolgreich miteinander kombinieren? Dieser Fragestellung sind das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE) und das Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung (ies) in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Berufswahlpass (BAG BWP) nachgegangen. In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt wurde der verzahnte Einsatz von ProfilPASS und Berufswahlpass an zwölf Schulen modellhaft erprobt. Die Ergebnisse und Erfahrungen aus diesem Projekt werden am 11.09.2012 im Rahmen einer Fachtagung in Bonn vorgestellt.

Die Gestaltung einer gezielten Berufsorientierung stellt Schulen gegenwärtig vor große Herausforderungen. Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Trägern muss organisiert werden und Berufsorientierungsprozesse müssen in bisherige Unterrichtsabläufe integriert werden. Auf der Fachtagung präsentieren die am Projekt beteiligten Schulen ihre Umsetzung des idealen Einsatzes von ProfilPASS und Berufswahlpass. Darüber hinaus diskutieren Schulvertreterinnen und -vertreter mit außerschulischen Trägern über Möglichkeiten und Grenzen beim Einsatz biografischer Kompetenzfeststellungsverfahren in der Schule.

Auch Repräsentanten aus der Bildungspolitik sind bei der Fachtagung vertreten: Niels Mayer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, Willi Kräuter vom saarländischen Bildungsministerium und Dr. Alfred Lumpe von der Behörde für Schule und Berufsbildung in Hamburg eröffnen die Veranstaltung.

Die Veranstaltung am 11.9.2012 im Gustav-Stresemann-Institut, Langer Grabenweg 68 in Bonn beginnt um 10.00 Uhr und endet um 16.00 Uhr.
Das vollständige Programm finden Sie hier.

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Steinbach, Marion, Dr.

Quelle: DIE

Kicken macht fit für den Job

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Deutsches Institut für Erwachsenenbildung

KICKEN MACHT FIT FÜR DEN JOB: KOMPETENZEN DURCH FUSSBALL AUCH IM BERUF GEFRAGT

Bonn, 15. Mai 2012. Dreizehn Schüler des Kardinal-Frings-Gymnasiums sind am heutigen Dienstag, 15. Mai 2012, angetreten, um ihre Kompetenzen im Fußballspiel zu zeigen. Beobachtet wurden sie dabei von einem französischen Sportpädagogen. Anhand ihres Spiels konnte er ermitteln, welche Stärken die jungen Leute durch Fußball erlangt haben, die auch im Beruf relevant sind. Vertieft wird diese Beobachtung durch den ProfilPASS, ein bewährtes Instrument zur Ermittlung von Kompetenzen.

Fußball ist ein Sport, der viele Menschen begeistert und zusammenbringt. Weniger bewusst ist, dass die im Fußball erworbenen Kompetenzen auch im Berufsleben relevant werden können. Schüler des Kardinal-Frings-Gymnasiums in Bonn-Beuel haben die Chance, dies praxisnah zu erfahren. Sie nehmen für Deutschland an einem EU-Projekt mit Partnern aus vier Ländern teil. Deutscher Partner des Projekts ist das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE).
Der aus Frankreich angereiste Sportpädagoge Cyrille Clavel beobachtete die Jungen beim Spiel und bewertete ihre Kompetenzen anhand eines Kompetenzrasters, das in Frankreich schon seit einigen Jahren im Rahmen der Sportjugendarbeit eingesetzt wird. Im Anschluss an das Spiel bekam jeder Spieler von ihm ein Feedback. Im Zentrum stehen dabei insbesondere die so genannten Schlüsselkompetenzen, wie zum Beispiel die Rolle im Team, das Engagement auf dem Platz oder auch um die Fähigkeit, das Spielverhalten des Gegners einzuschätzen und gut darauf reagieren zu können. Junge Fußballspieler erfahren so, welche Kompetenzen sie im Fußballspiel erwerben und inwieweit sie diese für ihre berufliche Orientierung und Praxis nutzen können.
Dieser Kompetenzcheck wird ergänzt durch einen ProfilPASS-Workshop, der von ProfilPASS-Berater Johannes Rehner von der Bonner Karrierewerkstatt durchgeführt wird. Der in Deutschland vom DIE entwickelte und bundesweit bereits mehr als 120.000 Mal verkaufte ProfilPASS ermöglicht, den eigenen Kompetenzen auf der Grundlage der Biographie auf die Spur zu kommen. Dabei sollen im Rahmen des Projektes insbesondere die Kompetenzen herausgearbeitet werden, die im Zusammenhang mit dem Fußballspiel erworben werden – sowohl im Spiel selbst als auch als Mitglied eines Vereins.
Die Beteiligung an diesem Projekt zur Ermittlung der Kompetenzen wird den teilnehmenden Schülern durch das Europäische Kompetenz-Zertifikat „Fußball und Beruf“ bescheinigt, das in Frankreich bereits an 120 Jugendliche verliehen wurde. Die Abschlussveranstaltung mit der Präsentation der Ergebnisse und der Übergabe des Europäischen Kompetenzzertifikats findet am 25. Mai 2012 von 11.30 bis 13.00 Uhr im Kardinal-Frings-Gymnasium statt.

Zum Projekt
Im Rahmen des europäischen Leonardo-Innovationstransferprojekts erhalten junge Fußballspieler in Frankreich, Portugal, Spanien und Deutschland die Möglichkeit, ihre Kompetenzen durch Selbst- und Fremdeinschätzung zu bewerten. Das Kompetenzraster, anhand dessen die im Spiel zum Ausdruck kommenden Kompetenzen ermittelt werden, wurde von der französischen Organisation CRES (Centre de recherche et d’éducation par le sport) entwickelt. Der Französische Fußballverband unterstützt dieses Kompetenzraster und setzt es insbesondere in Vereinen zur Unterstützung der Jugendarbeit ein.

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Steinbach, Marion, Dr.

Quelle: DIE

Kicken macht fit für den Job

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Deutsches Institut für Erwachsenenbildung

KICKEN MACHT FIT FÜR DEN JOB: KOMPETENZEN DURCH FUSSBALL AUCH IM BERUF GEFRAGT

Presseeinladung

Bonn, 9. Mai 2012. Fußball ist ein Sport, der viele Menschen begeistert und zusammenbringt. Weniger bewusst ist, dass die im Fußball erworbenen Kompetenzen auch im Berufsleben relevant werden können. Schüler des Kardinal-Frings-Gymnasiums in Bonn-Beuel haben die Chance, dies praxisnah zu erfahren. Sie nehmen für Deutschland an einem EU-Projekt mit Partnern aus vier Ländern teil. Deutscher Partner des Projekts ist das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE).

Wir laden Sie herzlich ein, am 15. Mai 2012 dabei zu sein, wenn Schüler der Schulmannschaft der A-Jugend des Kardinal-Frings-Gymnasiums in Bonn-Beuel im Fußballspiel ihre Kompetenzen zeigen. Der aus Frankreich angereiste Trainer Cyril Clavel wird die Jungen beim Spiel beobachten und anhand eines Kompetenzrasters bewerten. Im Anschluss an das Spiel bekommt jeder Spieler ein Feedback vom Trainer. Dabei geht es insbesondere um die so genannten Schlüsselkompetenzen, wie zum Beispiel um die Rolle im Team, das Engagement auf dem Platz oder auch darum, das Spielverhalten des Gegners einzuschätzen und gut darauf reagieren zu können. Junge Fußballspieler erfahren so, welche Kompetenzen sie im Fußballspiel erwerben und inwieweit sie diese für ihre berufliche Orientierung und Praxis nutzen können.

 

Das Spiel findet statt

am 15. Mai 2012
von 13.15 bis 15.00 Uhr
auf dem Sportplatz des Kardinal-Frings-Gymnasiums
Elsa-Brandström-Str. 71-91
in 53227 Bonn-Beuel

 

Für Fragen stehen Ihnen vor Ort der Trainer Cyril Clavel und die verantwortliche Wissenschaftlerin des DIE, Brigitte Bosche, zur Verfügung.

 

Zum Projekt
Im Rahmen des europäischen Leonardo-Innovationstransferprojekts erhalten junge Fußballspieler in Frankreich, Portugal, Spanien und Deutschland die Möglichkeit, ihre Kompetenzen durch Selbst- und Fremdeinschätzung zu bewerten. Dabei kommen zwei Instrumente zum Einsatz: Der in Deutschland vom DIE entwickelte und bundesweit bereits mehr als 120.000 Mal verkaufte ProfilPASS ermöglicht ihnen, den eigenen Kompetenzen auf der Grundlage der Biographie auf die Spur zu kommen. Dabei sollen im Rahmen des Projektes insbesondere die Kompetenzen herausgearbeitet werden, die im Zusammenhang des Fußballsports erworben werden, sowohl im Spiel als auch als Mitglied eines Vereins. Der aus Lyon angereiste Trainer Cyril Clavel begutachtet das Spiel der jungen Fußballer und bewertet die darin zum Ausdruck kommenden Kompetenzen anhand eines Kompetenzrasters, das die französische Organisation CRES (Centre de recherche et d’éducation par le sport) entwickelt hat. Der Französische Fußballverband unterstützt dieses Kompetenzraster und setzt es insbesondere in Vereinen zur Unterstützung der Jugendarbeit ein. Der ProfilPASS und das Kompetenzraster machen den Jugendlichen ihre Stärken bewusst. Im Zentrum stehen insbesondere die sogenannten Schlüsselkompetenzen. Die Beteiligung an diesem Projekt wird am Ende durch das Europäische Kompetenz-Zertifikat bescheinigt, das in Frankreich bereits an 120 Jugendliche verliehen wurde.

Hinweis
Die Abschlussveranstaltung mit der Präsentation der Ergebnisse und der Übergabe des Europäischen Kompetenzzertifikats findet am 25. Mai 2012 von 11.30 bis 13.00 Uhr im Kardinal-Frings-Gymnasium statt. Auch hierzu möchten wir Sie herzlich einladen. Brigitte Bosche wird vor Ort Ihre Fragen dazu beantworten.
INFORMATION

Bosche, Brigitte

Quelle: DIE

DIE auf Messe zum 10. Deutschen Seniorenta

Pressemitteilung
Deutsches Institut für Erwachsenenbildung

5. PROFILPASS-BERATERTAG ZUM THEMA ONLINE-BERATUNG

Bonn, 26. April 2012. Am 24. April 2012 fand in Bonn der 5. ProfilPASS-Beratertag statt. 90 ProfilPASS-Beratende aus dem ganzen Bundesgebiet tauschten sich über die Einsatzmöglichkeiten dieses Instruments zur Kompetenzermittlung aus. Dabei stand insbesondere die Online-Beratung mit dem E-ProfilPASS im Vordergrund.

Eröffnet wurde der ProfilPASS Beratertag von Willi Kräuter vom Bildungsministerium des Saarlandes. Er lobte anlässlich der zehnjährigen Geschichte des ProfilPASS die Arbeit aller Beteiligten und verwies auf die beachtliche Entwicklungsgeschichte des ProfilPASS. „Wir haben mit dem ProfilPASS ein Instrument geschaffen, das Menschen in Umbruchsituationen dazu verhilft, ihre Stärken in den Blick zu nehmen und ihr Leben mit mehr Selbstvertrauen zielgerichtet zu gestalten.“ Außerdem dankte er dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, mit dessen Förderung das ProfilPASS-System erst entwickelt werden konnte, dem W. Bertelsmann Verlag als langjährigem Vertriebspartner sowie helliwood media & education, die den E-ProfilPASS geschaffen haben.

Das neue Instrument E-ProfilPASS, das seit Februar 2012 am Markt ist, erweitert die Möglichkeiten des bisherigen Instrumentes, Menschen auf dem Weg der eigenen Kompetenzbilanzierung professionell zu begleiten. „Die Möglichkeiten des neu entwickelten E-ProfilPASS werden insbesondere diejenigen ansprechen, denen die Flexibilität einer Online-Beratung entgegen kommt,“ betonte Kräuter.

Ralf Kulessa vom ver.di.-Forum Nord e.V., selbst ProfilPASS-Berater und Vertreter eines Dialogzentrums für den ProfilPASS, erklärte zum Abschluss der Tagung: „Der Beratertag ist für mich jedes Jahr ein Ort der Inspiration und des kollegialen Austauschs. Hier bekomme ich immer sehr viele Anregungen für meine Praxis.“

Die Tagung wurde vom ProfilPASS-Konsortium aus dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE) und dem Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung (ies) gemeinsam mit der Servicestelle ProfilPASS am DIE ausgerichtet. Sie wurde im Rahmen des Projektes unter dem Titel „ProfilPASS in der Wirtschaft“ durchgeführt.

Das ProfilPASS-System wird seit Mai 2006 bundesweit eingesetzt. Weiterbildungseinrichtungen bietet der ProfilPASS ein attraktives Angebot für viele verschiedene Interessengruppen. Das dazugehörige Schulungs- und Qualifizierungskonzept für Weiterbildner und Beratende stellt eine hohe Qualität des Beratungsprozesses sicher. Bis heute sind bundesweit über 3.400 Beraterinnen und Berater für die Arbeit mit dem ProfilPASS zertifiziert.

INFORMATION

Steinbach, Marion, Dr.

Quelle: DIE

ProfilPASS

Der ProfilPASS ist ein deutschlandweit angewendeter Qualifikationsnachweis im Rahmen der Berufs- und Weiterbildung. Ziele …

Open Access ProfilPass

Pressemitteilung Deutsches Institut für Erwachsenenbildung DER NEUE PROFILPASS: OPEN ACCESS UND DIGITAL NUTZBAR Der ProfilPASS, …

Die DIDACTA 2016

Pressemitteilung Deutsches Institut für Erwachsenenbildung DAS DIE AUF DER DIDACTA – DIE BILDUNGSMESSE 2016 Bonn, 25.01.2016. …